Pomorskie Forum Eksploracyjne
https://forum.eksploracja.pl/

Walki o Oliwę w 1945 r - relacje świadków
https://forum.eksploracja.pl/viewtopic.php?f=7&t=6061
Strona 1 z 1

Autor:  Kazik [ 31 sie 2007, 22:31 ]
Tytuł:  Walki o Oliwę w 1945 r - relacje świadków

"Die Besetzung Oliva s durch die Russen", 1972, Unser Danzig nr 6
Czasopismo dostępne w gdańskiej bibliotece PAN


Tekst OCR - niestety liczne błędy

Der folgende Bericht ist der Auszug aus einem Brief vom 31. März 1946, geschrieben von einem Landsmann, der mit seiner Familie nahe dem Kaisersteg in Oliva ein eigenes Häuschen bewohnte.
*
... Am 24. März 1945 um 16.30 Uhr waren die ersten Russen mit ihren Panzern an meinem Haus. Wir saßen im Keller; die Granaten schlugen in Gärten und Häuser ein. Der Kampf um den Flugplatz war in vollem Gange. Die Russen mußten dabei dreimal zurück, und wir hier im Keller bekamen die ganze Härte des Kampfes zu spüren. Um 19 Uhr schien es so. als ob die Russen zurück mußten, aber es war nur, um neue Kräfte abzuwarten. Gleich darauf setzten sie von neuem zum Angriff an, und dieser ging dann vorwärts. Um 19.30 Uhr waren 24 große Panzer schießend an meinem Haus vorbeigefahren. Um 20 Uhr kamen die russischen Infanteristen mit vorgehaltenen Gewehiren und Pistolen in unsere Keller und suchten nach deutschen Soldaten. Uns Zivilisten ließ man zunächst in Ruhe. Zehn Minuten später aber kam die zweite Linie. Wir alle mußten die Hände hochnehmen, und dann fing das Plündern an;
ich wurde meine Uhr und Lederjacke los. Die Koffer wurden aufgeschnitten, alles herausgeworfen, und was Stalins Abgesandte gebrauchen konnten, wurde mitgenommen. Im Keller war auch ein Eisenbahner, den man wegen -seiner Achselstücke für sonst etwas hielt. Er sollte sofort erschossen werden, Seine Familie und alle Insassen fingen an zu schreien. Ich habe mit den Russen verhandelt und versucht, den Kerls klarzumachen, daß es nur ein Eisenbahner sei. Sie hatten ihm schon den Rock vom Leib gerissen, als es mir im letzten Augenblick gelang, ihn freizubekommen.
Am nächsten Morgen hatte sich die erste Infanterielinie ungefähr bis zum Sdialthaus '0 Langfuhr (E. W. Danzig) vorgearbeitet. Bei uns schlugen nun nicht mehr soviel Granaten ein. Um sechs Uhr morgens öffnete ich ein wenig das Kellerfenster, um frische Luft zu schnappen. Licht hatten wir keines mehr, denn das Talglicht hatten uns die Russen weggenommen, und meine Petroleumlampe war infolge eines Bombeneinschlages in unserer Nähe von der Wand gefallen und lag in Scherben am Boden. Ich sprang dann nach oben in unsere Wohnung, um dort einen Blick hinein zu tun. Bei dem sich mir bietenden Anblidc stand ich zitternd vor Wut da: zu meiner rechten Seite waren zwei Russen gerade beim Durchsuchen des einen ,Kleider-schrankes. Was sie nicht mitnahmen, wurde vernichtet und dann auf den Fußboden geworfen. Die Schränke und alle Möbel waren zerschlagen, obwohl sie nicht verschlossen
-waren; die Türfüllungen mit dem Kolben eingeschlagen. Alle Anzüge, Kleider, Wasche, Schuhe, Schmucksachen usw. wurden ein Raub der Russen; nichts blieb übrig. Meine drei -Taschenuhren, die ich sorgfältig
— jede an einem anderen Ort — verwahrt hatte, waren weg. »Für alle Fälle" hatte ich Brot in Reserve gekauft. Mit diesem haben die Russen ihre Pferde gefüttert und Erbsen, Bohnen, Mehl usw. auf dem Boden verstreut. Im Garten war die Bagage der „Proletarier
•aller-Länder" aufgefahren und hatte Zäune und Bäume abgehauen. Was die Panzer nicht' zerfuhren,' machten die Bagage-Onkels. - : .
Am",nächsten "Tag —es yrar .Sonntag', -der 25,'März— begann die Jagd auf Frauen 'und Mädchen; Wen man erwischte,.'der wurde 'vergewaltigt; wer Widerstand leistete, wurde erschossen; So mandie tapfere deutsche

Frau und manches Mädchen mußten in diesen Tagen deswegen ina" Leben lassen, ja, auf den Straßen und in den Häusern lagen die Leichen dieser Unglücklichen. Bis Sonntag, 14 Uhr, hatte ich mit meiner Familie in meiner Wohnung ausgehalten; dann wurden die Belästigungen immer größer. So wurde z. B. in der Küche wegen der Verteidigung meiner 17jährigen Tochter auf mich ein Schuß abgegeben, der dicht über meinem Kopf in die Wand ging. Alles weinte Und schrie. Meine Tochter mußte mehrere Male ausrücken oder sich irgendwo verstecken. Um 14 Uhr faßten wir den Entschluß zu fliehen! meine beiden Töchter in Richtung Kloster Oliva voran. Dort befand sich ein guter Unterstand. Meine Frau und ich folgten in 30 bis 50 Meter Abstand durch den Schloßgarten in schwerem Artilleriefeuer. Die Russen hatten ihre Geschütze in der Salzmannstraße in Stellung gebracht und schössen mit allen Kalibern auf Danzig- Am Kloster angelangt, fanden wir unsere Mädel
— weinend und hilfesuchend auf der Straße vor. Der Unterstand war von russischen Offizieren besetzt, — also schnell weiter zum Wald.
Beim Überschreiten des Glettkaubacbs in Richtung Karlsberg wurde ich mit meiner ältesten !?jährigen Tochter gefangengenommen und in ein Haus gesteckt, das hinter dem Bach links an der Straße nach Ludolphine lag. Meine Frau und unsere jüngere Tochter durften weitergehen. Wir konnten kein Wort mehr miteinander wechseln. In dem Zimmer, in das man uns sperrte, waren schon mehrere Frauen, untergebracht. Jeder fragte:
„Wohin kommen wir?"
Ein Posten meinte: »Nach Sibirien", der andere: „Nach Moskau,"
Plötzlich merkte ich, daß ich kein Brot mehr hatte. Durch eine zerbrochene Scheibe konnten wir ein wenig ins Freie schauen und sahen meine Frau mit der jüngeren Tochter — auf uns wartend — hinter einem Baum stehen. Ein Wink,'und die Jüngste kam an das eingeschlagene Fenster und nahm nun der Mutter, die nicht mehr mit uns sprechen konnte, die traurige Nachricht mit, daß wir wohl nach Sibirien kommen würden. Sie reichte uns dann noch ein Brot durchs Fenster.
Wir hatten nun Absdüed genommen von einander, vielleicht für immer. Aber die Hoffnung, bei nächster Gelegenheit die Freiheit erlangen zu können, verließ mich nicht. Am selben Abend wurden alle Gefangenen aus diesem Zimmer heraus und zur Straßenbahn-Endstation Oliva in einen Keller'geführt, in dem das Stadttheater seine Kostüme, Garderoben, lange Stiefel aus der Raubritterzeit usw. aufbewahrte. Der GPU-Kom-missar hatte sich diesen Keller ausgesucht, um des Nachts mit den deutschen Frauen sein Unwesen treiben zu können. Fünfzehn Frauen, meine Tochter und ich waren in dem Raum untergebracht.
Die Nacht begann. Der Kommissar hatte in unseren Keller einen Posten gestellt.-Es war ein alterer, vernünftiger Mann. Als'ihm' der Kommissar sagte, er solle sich ebenfalls eine Frau aus dem Keller nehmen, lehnte er es ab. In dieser Nacht war der Teufel los, eine Frau nach der anderen wurde zum Kommissar geführt «zwecks Verhör"! — Jede aber kam" weinend, nach etwa einer halben Stunde, auff dem daneben liegenden Raum zurück»-viele nur mit einem Schuh oder Schlüpfer in der
•Hand,' die Kopfhaare zerzaust," Einer-jeden Frau' reichte diese Bestie in Menschengestalt eine Tasse Schnaps; gleich darauf-erhielt sie' einen Stoß vor die Brust, der, so stark war, daß sie umkippte.

Am Montag, dem 26. März, in der Frühe kamen wir nach Ludolphine in ein Haus, das Herrn Kolkow, Große Mühle, gehörte. Es lag neben dem Genesungsheim des 17, A. K., kurz vor Zoppot.
Dienstag, den 27. März, war ich wieder zu Hause. In der Ludolphiner Straße brannten die kleinen Häuser, die Zäune der Kirchhöfe waren zerstört, Leichen und Kriegsgerät bedeckten die Straßen, überall lagen zerschossene Wagen. Auf dem Felde zwischen Ludolphiner und Zoppoter Straße, ja bis zur See, stand ein Geschütz neben dem anderen, alles amerikanische Ware, und feuerten auf Danzig. Beide Türme des Klosters Oliva waren abgeschossen, das Schloß ausgebrannt, der Schloßgarten nicht wiederzuerkennen. In der ausgebrannten Post stand nur noch ein verkohlter Geldschrank in einer Ecke. An der Ecke Kaisersteg, wo früher die Zeitung ihren Sitz hatte, waren sämtliche Häuser daneben ausgebrannt. Mein Haus stand noch, nur waren von der einen Dachhälfte die Pfannen heruntergerutscht. Im Hause lagen die Russen, ja sogar im Keller saß die Bande, und ich durfte nicht hinein.
Ich ging daher ein paar Häuser weiter zu meiner Schwägerin, Das Geschützfeuer setzte, wieder ein. Nach etwa einer halben Stunde i erschien ein Kommando und nahm alle Männer zwischen 15 und 60 Jahren gefangen. Wir kamen nach Kleinkrug in eine Scheune. Auch | dort war wieder ein Kommissar, und jeder! von uns wurde von diesem Kerl ausgeplündert. Danach ging es weiter nach Zoppot in einen Keller des Stadt, Guts. Nach zwei Tagen bitterster Not — wir hatten nichts zu essen — führte man uns nach .Birkenwäldchen", hinter CÖlln gelegen, etwa 30 km entfernt Wer nicht mitkam öder nicht mehr konnte, wurde durch einen Schuß. erledigt. Unterwegs gab es nichts zu trinken. Je 15 Mann bekamen ein Brot. Die Sonne brannte. Am Nachmittag setzte Regen ein, der uns sehr willkommen war. Auf dem Gut .Birkenwäldchen" angelangt, mußten wir zwei Stunden auf freiem Felde stehen, bis alle' wieder durchsucht waren. Man brachte uns in den Kuhstall, andere in den Pferde- oder Schweinestall. Nachts durfte keiner austreten; zum Hinlegen war kein Platz. Mehrere Männer kletterten auf den Boden. An einer Stelle brach die Decke durch, an einer anderen 'tropfte Wasser von oben, denn viele konnten nicht mehr ihr Bedürfnis unterdrücken. Vier Tage und Nächte vergingen sehr schnell, nur der Hunger plagte uns erbärmlich: Das Mittagessen — Kartoffeln mit Wasser ohne Salz — wurde für uns in Ben-zinfässera gekocht. Wir besaßen weder Töpfe noch .Löffel, und wer nichts hatte, konnte auch, nichts essen. - , . '
Am 31. März um 16.30 Uhr marschierten wir <n langem Zuge durch Oliva in Richtung Danzig; Jeder schaute nach allen Seiten, um irgendwo einen Bekannten zu erspähen, aber vergeblich. Es- war dies der Vorabend vor dem Osterfest, das auf den l. und 2. April fieL-In Langfuhr blieben wir auf dem Gut Hochstrieß die Nacht- über auf freiem Feld
•liegen. Am nächsten Tag ging es dann nach Danzig ins Gefängnis. Ganz Sdüeßstange war überfüllt, aber'imroer mehr noch steckten die Russen hinein.
Nach -vier Tagen trieb man uns weiter in Richtung • Hohenstein. Am ersten Tag erreichten wir, etwa 600 Mann, Rosenberg, wo wir in der Kirche untergebracht wurden.
•Wieder wurde uns" von einem, Dolmetscher erklärt: .Wer die Kirche verläßt, wird erschossen." •• _•..!•-
Keiner durfte sein Bedürfnis draußen vor-

richlen, und so bot der Vorraum der Kirche einen nicht zu beschreibenden Anblick. Um 6 Uhr mußten wir heraustreten. Ein Mann hatte sich in der Kirche erhängt, ein anderer bekam zwischen den Banken einen Krampfanfall und wurde erschossen. Wir waren angetreten und erhielten jeder eine Pellkartoffel! Weiter ging es nach Subkau, Richtung Mewe. Alle waren wir vom Regen durchnäßt. In Subkau angelangt, bekamen wir eine Konservenbüchse voll warmer Suppe, die ein Bauer mit seiner Frau auf seinem Hof hatte kochen müssen. Nach dem ,Essen" durften wir in einer mit Stroh gefüllten Scheune schlafen;
sofort war jeder in tiefen Sdüaf versunken. Am nächsten Morgen bekam jeder ein viertel Brot, das sofort gierig verzehrt wurde.
Es stellte sich dann heraus, daß zwei Männer fehlten. Scheune und Umgebung wurden abgesucht, doch ohne Erfolg. Wir hatten 20 Mann SS-Litauer in grauer Uniform unter uns. Diese bekamen den Auftrag, die Vermißten zu suchen, und uns sagte man, wenn die beiden nicht gefunden werden, wird jeder zehnte Mann erschossen. Nach einer Stunde hatte die SS die beiden jungen Leute, etwa 19 bis 20 Jahre alt, im Stroh gefunden. Sie wurden verprügelt und dann vor unsere Front geführt und erschossen. Einem wurden noch die Schuhe ausgezogen. Die Leichen ließ man

liegen, und wir marschierten darauf weiter nach Neuenburg. Dort blieben wir die Nacht über in einer zerschossenen KdF-Halle. Am nächsten Morgen mußten wir weiter nach Graudenz. Am Wege lagen .viele Kameraden mit Kopfwunden tot im Graben. In Graudenz war die Hölle auf Erden, wir wurden geschlagen und geschunden, und so mancher kam nicht mehr nach Danzig zurück. Wir mußten an der Weichselbrücke Arbeiten verrichten, bei welcher Gelegenheit viele ins Wasser sprangen und den Tod fanden.
Ein Danziger Kaufmann halte noch nach drei Wochen eine Taschenuhr — gut verwahrt — bei sich. Auf jedem Zimmer saß ein Spitzel, der dem GPU-Kommissar alles hinterbrachte. Ich lag in dem „ Hauptuntersu-chungszimmer" für .solche Fälle". Eines Nachts hatte der Kaufmann seine Uhr aufgezogen, um festzustellen, ob sie noch ging. Der Spitzel hatte das Ticken gehört und es der GPU gemeldet. Der Kommissar ließ uns — es lagen 58 Mann auf dem Zimmer — mit allerhand Versprechungen überschütten, aber vergeblich; wir schwiegen. Dann wurde der Kaufmann gefragt, ob ei eine Uhr bei sich habe? Antwort; „Neini" — Eine Backpfeife folgte. Blut quoll ihm aus Mund und Nase! „Ausziehen!" schrie der GPU-Mann. Jedes Kleidungsstück des Kaufmanns wurde dann

genau durchsucht, und als er seine Schuhe und Strümpfe auszog, kam die .Goldene" mit drei Sprungdeckeln zum Vorschein. Dem GPU-Kommissar leuchteten die Augen wie die eines Tigers. Zuerst hat er die Uhr gründlich untersucht und dann weggestedttl Dann aber bekam der arme Kerl mit einem dicken Stock derart Schläge, daß er mit seinem nackten Körper alle Bettgestelle umwarf und wie ein Verrückter schrie. Die Bestie ließ erst von ihrem Opfer ab, als es liegen blieb.
Viele ehemalige Arbeitskameraden von den städtischen Betrieben sah ich in Graudenz wieder. Es hieß, daß wir zunächst nach Stalingrad transportiert werden sollten, aber, wie Graudenzer Zivilisten erzählten, auf Einspruch der Amerikaner doch wieder in die Heimat zurückkämen. So marschierten wir nach vier Wochen wieder los und erreichten Dan2ig in drei Etappen. Am Vorabend des l. Mai waren wir in Dirsdiau. Dort zog ein polnischer Eisenbahnerzug mit Musik durch die Straßen. Die Polen hatten Feiertag, und kein Deutscher durfte auf der Straße sein. In der Lützowkaseme, die am Anfang der Chaussee nach Sobbowitz lag, wurden wir untergebracht. Drei Tage blieben wir in Dir-schau und ruhten unsere müden Knochen aus, denn wir waren über 100 km gelaufen. Die meisten von uns hatten keine Absätze

mehr unter den Schuhen, und es ging sich sehr schlecht ohne solche.
Am 3. Mai kamen wir in Danzig an. Wir landeten im Narviklager am Paul-Beneke-Weg, das von den Werften während des Krieges erbaut worden war. Außer einigen zerschossenen Baracken war das Lager noch heil. Jeden Morgen ging es nun von dort aus in Kolonnen zur Arbeit. ...
Zunächst kam die Danziger Werft an die Reihe. Alle Maschinen, Motoren, Kräne sowie U-Boot-Teile, Werkzeuge, Laufkatzen, Bolzen und Nieten wurden abmontiert. Nur die leeren Wände der Hallen blieben stehen, keine Fensterscheibe war ganz geblieben.
Dann kam die Schidiau-Werft dran. Sechs U-Boote, noch im Bau, wurden fertiggestellt, und weitere sechs Boote, noch unfertig, wurden mit Werkzeugen und Nieten beladen und nach Rußtand abtransportiert. Der große „Hammerkran" von Schidiau wurde mit Schweißapparaten zerlegt. Anderen Krananlagen erging es ebenso. Danach wurde die Waggonfabrik ausgeplündert, Schnellboote. Maschinen, Werkzeuge usw. wurden eine Beute der Russen.
Tag für Tag mußten wir von 6 bis 19 Uhr arbeiten, die letzten 14 Tage sogar Tag und Nacht. Das Essen bestand — morgens um 5 Uhr — aus Wasser mit Kartoffeln ohne Salz, nicht ganz */4 Liter, um 13 Uhr gab es Kartoffeln mit Wasser und um 19 Uhr wieder das gleiche. Fünf Mann erhielten pro Tag ein Brot. Der Hungertyphus griff um sich, so daß ein großer Teil der Belegschaft starb. Nach Aussage der Totengräber betrüg die, höchste Totenziffer in einer Nacht i08 Mann, so daß von uns nur noch ein geringer Teil übrig blieb.
Als unsere Frauen und Kinder erfahren . hatten, daß wir in Danzig waren, versuchten sie, un»%twas Eßbares zu bringen/obwohl sie selbst sechs Wochen lang kein Brot zu kaufen bekamen. Die GPU ließ aber keine Frau an uns heran; sie schössen und schrieen wie die Wilden. Viele Frauen wurden mit dem Gewehrkolben niedergeschlagen und die Tasche mit den selbst abgehungerten Habseligkeilen von., den .Posten zertreten.
'. Die Bahn Danzig — Goterihafen fuhr viermal taglich-. Keine deutsche Person durfte sie benutzen, so daß unsere Frauen bis Danzig zu Fuß Saufen mußten. - , • . -- .
Ich wurde dann'krank, bekam geschwollene Füße,, ein .Zeichen, daß auch-mir der Hungertod drohte. In der Nacht,,in der, wir so, viele "Tote hatten, ließ uns die Lagerleitung durch die'Posten-sagen, nicht sie, sondern unsere beiden deutsdien Ärzte wären daran schuld. Diese beiden Arzte, Dr. Unrau, Langfuhr, — der Name des anderen ist mir entfallen — waren ja selbst an der Krankheil „Hunger" gestorben. Der Russe bildete sich ein. wir glaubten an seine dumme Erklärung.
Eines Morgens beim Antreten meldete ich mich krank. Ein Russenmädel, etwa 20 Jahre
•alt, sie sollte „Ärztin" sein, sagte zu mir:
„Arbeit, ab!" und ein ukrainischer Lümmel stand mit dem Totschläger neben ihr. Nach mehrmaligem Versuch gelang es mir, in die Gruppe zu springen, die bereits zum. Krankenrevier .marschierte. Der arg geschwollenen Füße wegen konnte ich keine Schuhe anziehen: Aber das Russenmädel war zu dumm — oder hatte Befehl, uns zu vernichten. ... . . .. ......
-- Ende Mai oder Anfang Juni 1945 kamen die. deutschen Soldaten von Heia — ca. 70000 Mann — ins Danziger Gebiet. Da sie kapituliert hatten, durften sie Orden und Rangabzeichen tragen. Ein Teil davon lag in Neu-fahrwasser und marschierte abends, und morgens an unserem Lager vorbei," deutsche Lieder singend. Wir wußten, wenigstens in der ersten Zeit nicht, was .das bedeuten sollte. Der Russe hatte ihnen aber nur Honig um den Mund' geschmiert, 'damit sie sich leichter ausbeuten ließen.1 ----- - -• ••
Am 3. September 1945 wurde ich entlassen und brauchte vom Lager bis zu meiner Woh-
10

nung in Oliva sechs Stunden. Als ich zu Hause ankam, fuhr gerade ein Lkw mit Polen ab, die meiner Familie aus der Wohnung mehrere Sachen gestohlen hatten. Meine Frau und Kinder standen weinend auf der Straße. Und so kamen abwechselnd die Rus-.sen und die Polen. Wir Männer waren ja eingesperrt, .und mit den Frauen und Mädchen machten sie, was sie wollten.
In meiner Straße wohnte eine Familie, deren Vater sich im l. Weltkrieg ein schweres Rheumaleiden zugezogen hatte, daher fest zu .Bett lag. Es waren also der alte Vater, zwei Töchter und ein Kind im Hause. Der Mann der einen Tochter stand als Soldat im Felde.
Im Herbst 1944 wurde in Praust ein neuer Flugplatz gebaut, und wir kamen von Dan-zig-Langfuhr nadi dort. Januar 1945 nahm dann der Flüchtlingsstrom aus dem deutschen Osten immer mehr zu. Unter den Vertriebenen befand sich eines Tages auch meine Stieftochter, die aus Elbing kam. Mein dienstlicher Auftrag war, unsern Oberst Jahnisdi aus Danzig zu holen. Bei dieser Gelegenheit durfte ich meine Stieftochter mit dem Pkw mit zur Stadt nehmen. Die Freude war- groß, als sich Mutter und Tochter wiedersahen. — Auf Neugarten stieg dann Oberst Jahnisch in den Pkw zu, und wir fuh-. ren nach Praust. Von ihm erfuhr ich, daß die Russen bereits 'in Elbing eingerückt waren. Am' gleichen Abend konnte unser Major Horst noch' elii'. Telefongespräch mit Zeyer -führen und hö'r'te, daß seine Frau und sein Sohn'nidit mehr flüchten-konnten.
- An- meinem 50. Geburtstag durfte ich .abends, zu meiner Familie naeh Danzig gehen. Mit meiner Frau, Tochter Elli und unserer Stütze Erna-Verlebten wir einige Stunden im Keller, wo' wir eine Küche, eingerichtet haften. 'Auf dem Rückweg nach Praust begegnete ich vielen Flüchtlingen aus dem Osten.
Anfang März fanden mehrere Fliegerangriffe auf Danzig und Vororte statt, die viele Opfer forderten. Russische Truppen waren inzwischen über Dirschau vorgestoßen und besetzten am 12. März das Gebiet der Danziger Höhe. Von Mariensee aus fing nun auch die Beschießung der Umgebung von Danzig an. Aufgegriffene Soldaten und Kameraden von mir wurden zur Verteidigung bei Meisterswalde eingesetzt. Unter großen Verlusten wurde dort fünf Tage lang gekämpft. Die Russen waren in der Überzahl -und hatten mehr Waffen. Außer einer Anzahl Kameraden, darunter audT- unser . Hauptfeldwebel, begruben wir noch Zivilisten.'Am'nächsten" "Tag wurde der Flugplatz'Praust von uns gesprengt. Dabei stürzten mehrere Privathäuser mit ein. Wir' Soldaten setzten uns wieder .nach. Danzig-Lärigfuhr ab. In der Halben Allee hatte man an den Bäumen junge Flakhelfer .und Soldaten aulgehängt, die sich angeblich von der Truppe entfernt hatten. . Russische Artillerie beschoß von Karthaus ' her nun Langfuhr. Tags darauf wurden Zop-pot und Qliva von den Russen besetzt. In der Nacht vom 24. zum 25. März führte ich meine Kameraden aü?'dem unter Beschuß liegenden Danzig heraus. Unser Weg führte über die Breitenbachbrücke, Plennendorf und Bohn-sack bis nach .Wordel/Sdiiewenhorst. Dort an der Weichsel 'griffen uns feindliche Flieger an, und es gab Verluste, besonders unter den Zivilisten. Die große Weichselfähre war von

Sie alle haben sich die Pulsadern durchgeschnitten. Da aber das Blut zu langsam floß und die Russen schon in unserer Straße waren, haben sie das Kind in der Badewanne ertränkt und sich beide erhängt. Nur der alte Vater blieb am Leben! ,
Mitte September 1945 habe ich ineine Heimat in Richtung Berlin verlassen. Ich war ausgeplündert und ohne großes Gepäck, konnte fahren, wohin ich wollte, zunächst also nach Eisenach/Thü ringen usw. Die Menschen waren alle sehr freundlich, sahen uns aber lieber gehen als kommen' überall das alte Lied: „Bist du Gottes Sohn, so hilf dir selbst."
Menschen umlagert. Mehrere Flüchtlinge hatten das Glück, mit kleinen Booten direkt nach Heia gebracht zu werden. Nach langem Warten setzte uns die Fähre über die Weichsel, und wir gingen über Pasewark nach dem Gutsbof Junkertroyihof, wo noch ein Flugpla'tz gebaut werden sollte. — Von Oberst Jahnisch bekam ich am nächsten Tag „Urlaub", um meine Familie aus Danzig herauszuholen. Der Weg zurück nach dort war sehr beschwerlich, denn überall brannte es und schössen die Russen. Als ich in Danzig wieder angelangt war, sah ich viele Häuser brennen, auch unseres in der Schmiedegasse.
Im Luftschutzkeller des Reditstädtischen Rathauses, wie auch im Keller Halbengasse 2/3 (Haus von Max Nietzner), traf ich mehrere Nachbarn, darunter auch Herrn Dr. Teu-sdier mit seiner Frau, die mir sagten, daß meine Frau mit Toditer Elli und Stütze Erna sie gegen 6 Uhr früh verlassen hätten. Infolge Übermüdung schlief ich einige Stunden dort unter den vielen Menschen und verabschiedete midi dann gegen 14 Uhr von den Bekannten. Trotz der Besdiießung und der Brände ging ich noch zur Barbaragasse, wo meine Frau ein Grundstück besaß. Dieses brannte auch bereits, und ich fand weder meine Leute nodi die Mieter vor. An der Breitenbadibrücke, die unter Beschuß lag, traf idi Kunden von uns, die mir sagten, daß sie meine Frau mit den beiden Mäddien und ein paar Soldaten aus der Stadt gehen sahen. — An Plehnendorf und Neufähr vorbei kam idi nadi Bohnsadc, wo ich meinen Freund Kurland aufsuchte. Bei ihm war alles voll Menschen, und so ging idi weiter nadi Sdiie-wenhorst, wo midi die Fähre sofort mit über die Weichsel setzte. Am späten Abend kam idi nadi Junkertroyihof zurück. Oberst Jahnisch war erstaunt, als er midi wiedersah. Am nä-' :ten Tag bekam idi nochmals frei, da die Tante unserer Stütze Erna mir sagte, daß sie meine Angehörigen an der Fähre gesehen hätte. Ich machte midi zu Bekannten nadi Holm bei Tiegenort auf. Da die Flußdämme gesprengt und Wiesen und Felder überflutet waren, war dieser Weg besdiwerlidi- Bei .Paul Epp in Holm angelangt, fand idi meine Leute wieder nidit und wanderte abends nodi nach Mittelhaken zu Familie Schmidt. Diese waren über meinen Besuch erstaunt, da sie von den' Geschehnissen nodi nidits wußten. Am 10. April nahm idi von Sdimidts Absdiied und wanderte zu meiner Truppe nadi Junkertroyihof zurück. Unterwegs traf ich die beiden alten Webers aus der Schmiedegasse und nahm sie mit in unser Quartier.
Die Kleinbahn, die von Steegen nadi Stutthof verkehrte, war von Bomben getrof-

fen worden, und ich half mit einigen Kameraden dort beim Aufräumen. In Steegen war nodi ein kleines Lazarett aufgemacht worden, und dorthin brachten wir die Verwundeten. U. a. fand idi auch Fräulein Werner, die ihre kranke Schwester hütete. Die Kranke wurde dann nach Steegen gebracht, und Fräulein Werner empfahl ich, rasch zur Ostsee zu gehen, wo unsere Marine noch einen Lande-Steg baute und Flüchtlinge mit kleinen Booten wegbrachte. Am übernächsten Tag brachte ich auch die alten Webers dorthin, die sdinell fortkamen. Am Tag darauf hatten wir in Junkertroyihof feindliche Fliegerangriffe, die vier Opfer forderten. Noch abends begruben wir die Toten im Garten des Guts-hofs,
Am 3. Mai rief uns Major H. zu sich und wollte erfahren, wer mit ihm in russische Gefangenschaft gehen würde. Oberst Jäh-nisch nahm einige ältere Kameraden und midi zu sich, um zu versuchen, nach Heia zu gelangen. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von Major H. und den Kameraden und gingen noch bis Nickelswalde, wo wir bei Albert KrÖnke die Nacht verbrachten. Am nächsten Mittag nahm uns ein kleiner Dampfer auf und fuhr uns nach Heia. Nach drei Tagen Rast im abgebrannten Walde durften wir am 7. Mai das Handelsschiff „Pompeji" besteigen, auf dem bereits rund 5000 Verwundete und dazu noch eine Anzahl Flüchtlinge waren. Unter feindlichem Beschüß fuhr die „Pompeji" dann zur Ostsee hinaus. Es fiel mir sehr schwer, Abschied von unserer Hansestadt Danzig zu nehmen, die idi durch ein Fernglas noch einmal sah. Vieles brannte oder war in Qualm gehüllt.
Nach vier Tagen ruhiger Fahrt kamen wir in Kiel an, wo uns die Engländer übernahmen. Auf dem englischen Dampfer bekamen wir warmea Tee und einige Zwiebäcke, was wir dem ehemaligen Feind hoch anrechneten. An Fehmarn vorbei fuhren wir bis Neustadt/ Holstein, In der Nacht vom 13. zum 14. Mai wanderten wir über Grömitz nach Brenken-hagen, wo wir im Gutshof Paulsen Quartier fanden. Am 16. Juni kam Leutnant Otto zu unserer Abteilung, den ich noch von Neu-kuhren/Samtand her kannte. Leider mußte dieser prima Offizier mit den anderen Offizieren am 28. Juni ins Lager Putlos/Holstein übersiedeln. — Am 17. Juni wurde idi zur Bedienung des Telefons eingesetzt. Von' den Engländern bekam ich eine Schreibmaschine geliehen und tippte auf dieser Listen mit den Namen von uns Gefangenen, die prompt weitergegeben wurden. Eine soldie Liste erreichte auch meine Frau und Tochter Elli -in einem dänischen Lager. Sie wußten nun, daß ich noch lebte und alle Not halbwegs überstanden hatte.
In Bad Grömitz bemühte ich midi, Lüne-burger Adressen zu erhalten, da ich dort Kameraden aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg hatte. Auf meine diversen Anfragen antwortete mir Freund Nesemann sofort, und so wurde ich am 7. August 1945 nach dem Sammellager GriebeI/Holstein übergeführt. Am 11. August wurden wir von den Engländern gründlich untersucht, und am 16. August brachte uns ein englischer Lkw über Buchen und Lauenburg/Elbe nach Lüneburg, wo wir im Arbeitsamt abgesetzt wurden. Nodi am gleichen Abend ging ich zu Nesemanns, wo ich freundliche Aufnahme fand. Für Anlang Oktober besdiaffte mir mein Freund auch ein möbliertes Zimmer in der Barcfchausenstraße.
Zwei Jahre später kamen meine Frau mit Tochter Elli aus dem Internierungslager Oksböl in Dänemark— auf Umwegen — nadi Lüneburg. Endlidi waren wir nach sehr langer Trennung wieder zusammen.
• Diesen Beridit verfaßte ich auf Wunsch einiger Leidensgefährten, die mit mir diesen harten Weg gegangen waren; Zum Schluß möchte ich nodi allen lieben Menschen vielen, vielen Dank sagen, die behilflich und gut zu mir und meinen Kameraden waren und uns dadurdi das schwere Los erleichterten.
Erhard Haussmann

Auszug aus dem Bericht eines Augenzeugen

Ich habe über ein Jahrzehnt in Danzig-Langfuhr gewohnt, dort, wo die Siedlungen in das freie Feld übergingen. Vom Obergeschoß unseres Häuschens hatte man einen herrlichen Blick über die Danziger Bucht, über Zoppot nach Adlershorst und Gdingen, bei günstiger Sicht sah man sogar die Kirche und den Leuchtturm von Heia. Es war ein prächtiges Bild mit jenen Sonnenuntergängen auf See, die bis in die Nacht zu leuchten schienen.
Um uns herum dehnte sich der Danziger Flugplatz immer weiter aus mit der wachsenden Größe der Maschinen. In jedem Jahr rückte er uns Siedlern näher und brachte bei Westwind die wenig geschätzten Staubwolken, die von den Propellern hochgewirbelt waren. Endlich wurden die Sandflächen angesamt, der gelbe Sand verschwand, das Grün des Rasens tat dem Auge wohl und schränkte den Verbrauch von Staubtüchern ein.
Eines Tages begann in unserer Nachbar-* schaff auf dem Flugfeld ein emsiges Bauen, gewaltige Eisenträger rollten heran, und in unglaublich kurzer Zeit stand eine mächtige Flughalle da, vollständig freitragend in der Flächengröße eines Fußballfeldes, mit hohen Schiebetoren, die so leicht gingen, daß sie auch ein Kind bewegen konnte. In dieser Halle verschwanden die vielen Lehrflugzeuge der Langfuhrer Fliegerschule, die so lange im Freien gestanden hatten, im Staub, was keine Freude für die Monteure gewesen sein muß. Von meinem Hause lag die Halle etwa 50 Meter entfernt und nahm uns leider den wunderschönen Blick auf Oliva. Tag und Nacht summte es dort, die Motoren dröhnten, wenn die Maschinen zum Fluge fertig gemacht wurden. Dazu kam der immer reger werdende Flugverkehr auf dem Flughafen in der Nähe des Langfuhrer Bahhhofs.
So war bei uns die Situation, als der erste Kanonenschuß der „Schleswig-Holstein" nach der Westerplatte hinüber den unseligen Krieg gegen Polen einleitete, der dann das Ende Danzigs bringen sollte. Wir sahen die deutschen Sturzbomber ihre Lasten auf die Westerplatte werfen, und da wurde uns zum erstenmal unsere bedrohliche Lage dicht neben der Flughalle klar, als auch die Engländer auf dem Kriegsschauplatz erschienen. So ein Ziel mußte die feindliche Luftwaffe doch anlockenl Und wir in unserm kleinen Häuschen so dicht daneben! Es ist denn auch mancher Angriff gekommen, aber die Halie wurde nie getroffen, nur unsere Dächer litten unter den Splittern der Flak. Wir waren oft genug im Keller, der dann mit dicken Balken abgesteift -wurde, und glaubten dort einigermaßen sicher zu sein, denn auch Heiz- und Kochgelegenheit war vorhanden, da Bad-und Waschküche im Keller angelegt waren-' So sahen wir den kommenden Dingen gefaßt entgegen und hatten uns im Keller wohnlich eingerichtet. , . -
Der Krieg ging weiter und kam uns nach der Schlacht um Staiingrad, -wo die Danziger Brigade aufgerieben wurde und von wo viel Leid über Danziger Familien kam, langsam näher. Auf meinen Spaziergängen über das Feld nach Glettkau zu bemerkte ich an der Grenze des Flugfeldes eifrige Buddelei des Albeitediensles. Mit - den A-ugen des im Felddienst in Flandern, in der Champagne und an der Somme Geschulten erkannte ich Schützengräben gegen Glettkau und .Oliva.-Was sollte das? Dachte man ^n eine Landung? Die Gräben waren so flüchtig "-angelegt, daß jeder Tank lächelnd darübergefah- -
'12

ren wäre. Sollte man hier wirklich einen Nahangriff auf Langfuhr erwarten wollen? Wir hörten dann auch von ändern unsinnigen Buddeleien bei Strieß und anderen Stellen vor Langfuhr und begannen uns die Frage vorzulegen, ob man wirklich die Stadt Danzig gegen eineh Angriff größeren Stils zu verteidigen gedachte. Das erschien uns als irrsinnig, wenn Festungen wie Thoro, Graudenz und Marienburg nicht imstande wären, Danzig gegen einen Angriff von Osten zu schützen.
Ich hatte damals Dienst im Danziger Luftwarnkommando, das fast nur mit englischen Angriffen rechnete- Luftangriffe vom Osten wurden uns durch die Luftwamstellen in Königsberg, Elbing und Thorn stets rechtzeitig gemeldet und sind nur in den seltensten Fällen über diesen Sperrgürtel zu uns gelangt. Die englischen Angriffe waren zahlreicher und gefährlicher, weil die feindliche Annäherung zumeist von See her kam und nicht immer mit der erforderlichen Schnelligkeit erkannt werden konnte. Wir hatten zwar Horchschiffe auf See, die mit ihren Horchgeräten das feindliche Motorengeräusch auf 50 km wahrnehmen konnten, aber absoluter Verlaß war nicht darauf. Die Landbeobachtung konnte erst an der Küste einsetzen, und dann war bei der Geschwindigkeit der Angreifer allerhöchste Eile geboten. So kam es, daß wir bei nebligem Wetter eine Allgriffsmeldung erst aus Heia erhielten, und daß mit unserem Alarm bereits die ersten Bomben fielen. Die meisten englischen Luftangriffe dienten übrigens Verminungen der Danziger Bucht, aber auch auf die Stadt Danzig fiel manche Bombe. Im Winter 1944 schied ich meines Alters wegen aus dem Luftwarndienst aus.
In diesem Winter zog sich der Feindeskreis enger um Danzig. Der Russe stand an der Weichsel. Die starken Festungen fielen dort, und trotz der bramarbasierenden Reden der Nazihäuptlinge, die jeden bedrohten, der seinen Posten in Danzig verließe, wurde es klar, daß Danzig mit feindlichem Angriff, gar Besetzung zu rechnen habe. Noch konnten und wollten wir es nicht glauben, daß die Stadt als Festung verteidigt werden könnte.
Von Januar 1945 ab, bei strenger Kälte, ergoß sich ein Flüchtlingsstrom aus Ostpreußen und dem Elbinger Gebiet nach Danzig, wo er Sicherheit zu finden hoffte. Die Trecks rissen nicht mehr ab und zogen weiter nach Westen. Auch viele Danziger nahmen, so gut es ging, die Fortzugsgelegenheiten nach Westen wahr. Der Seeweg war ja noch offen, aber bald hörte man von den Katastrophen auf See, die einem diesen Fluchtweg verleideten. In unserer kleines Siedlung zogen nur vernältnismäfiig wenige fort. Wir blieben mit gutem Gewissen in der Heimat und konnten es uns immer noch nicht denken, daß der Krieg mit seinen Schrecken auch zu uns kommen -könnte.. Ein Flikht-lingstranspprt nach dem andere kam zu uns und mußte untergebracht -werden. • Alle Wohnungen von Abgereisten wurden mit ihnen belegt, unsere Frauen sammelten Geschirr und Eßwaren. und jeder g*b gern. Die Schildenmgen der Flüchtlinge waren erschütternd. Bei mir wohnte eine Familie, die davon zu erzählen wußte, daß sie über das Eis des Hafls vom Pestland auf die Nehrung gezogen var und es erleben mußte, wie die Eisdecke brach und die FlächUinge mit ihren Wagen untergingen. Nun w-aren sie froh, -auf 'sicherem Platz zu stehen, and wollten.-nicht mehr weiterziehen. In dieser Hoffnung sind sie bitter-enttäuscht-"worden.-DenawHi Zog

die Kriegswolke auch ins Danziger Gebiet. Der erste entfernte Kanonendonner kam aus der Richtung von Karthaus-Berent und bewies uns, wie weit der Angreifer schon vorgeschritten war. Mit Pausen rückte der Kriegslärm näher und wurde deutlicher mit jedem Tag. In den letzten Februartagen war es soweit, daß die ganze Südwestfront im Kampfe lag; immer lauter scholl der Kanonendonner, der höchstens in den Abendstunden abflaute, aber dann bei Morgengrauen wieder einsetzte. Man merkte, das Schwergewicht des heftigen Kampfes zog sich immer mehr nach Westen in Richtung Gdingen- -Jetzt kamen auch häufiger Luftangriffe russischer -Maschinen, die wir an ihrem tiefen Motorenton bald erkennen lernten. Sie haben aber wenig Schaden getan, ihre Bomben waren klein und hatten nicht die starke Wirkung der englischen. Angreifer. Ein paarmal war offenbar die große Flughalle gemeint, aber die Einschläge lagen weit davon im Gelände. Noch gab es regelmäßigen Fliegeralarm.
Anfang März bemerkte man dann auch in unserem Sektor kriegerische Anstalten. Morgens rückte eine Flakbatterie ein, die aus der Elbinger Gegend kam und zum Schutz des Flugplatzes eingesetzt wurde. Sie wurde in unsern Häusern einquartiert. Bei mir lag der Nachrichtenstab, und im Erdgeschoß baute der Stabsarzt seinen Verbandsplatz auf. Alles ging schnell und in guter Ordnung. Im Nu lagen eine Menge Drähte zu den Geschützen, die am Flugplatz eingebaut waren. Es waren meist ostpreußische Jungen, die uns gern von ihrer guten Verpflegung abgaben; sie führten nämlich allerlei Schlacbtbares mit, und dessen waren wir doch recht entwöhnt. Unsere Frauen halfen gern beim Kochen. Mit dem Einzug der Truppe wurde es in der Luft über uns sehr lebendig. Die Luftangriffe häuften sich, ein Alarm wurde im einzelnen gar nicht mehr gegeben. Da war es für uns von Wert, die Nachrichtenmänner bei uns im Hause zu -haben, die uns jeden Alarm oder Feuerbeiehl zuriefen und uns in den Keller holten. Um uns bellten dann die Flakgeschütze- Der Straßenverkehr stockte, aber sobald die Flugzeuge wieder abgedreht hatten, ging es wie üblich weiter. Es war ein merkwürdiges Gemisch von'Krieg und Frieden. Die Flak holte auch einiges aus der Luft, so viel ich weiß, stürzten zwei- oder dreimal brennende Flugzeuge beim Sasper Friedhof herunter.
Schließlich schlug es auch bei uns ein. Ich war in die Nachbarschaft gegangen, als mittags die Flakgeschütze zu bellen begannen und Motoren in nicht zu großer Höhe heulten. Ich sprang io den nächsten Hausflur, am Straßenende; mein Haus war dort „Flügelmann'. Das Krachen eines Einschlags kam.
^und eine dicke Staubwolke ging hoch. Das konnte nur bei mir sein. Ich rannte hin, aber es war haarscharf danebengegangen. Gegenüber in der schmalen Straße war das Haus des Nachbarn, Auktionator Schmidt, getroffen, eine kleine russische Bombe hatte einen Teil der Außenwand eingerissen und ein riesiges Loch verursach*. Schmidts waren schon abgereist, in dem getroffenen Raum saß eine Flüchtlingsfamilie, Frau und vier Kinder, beim Essen, als der Einschlag kam und sie. halb im Freien saßen. Alle hatten Sdmitt- und andere Wunden durch Glas-Splitter an Kopf und Händen, aberkeinerwar ernstlich verletzt. Sie'wurden verbunden und liefen mit großen weißen Turbanen herum. In' meinem Hause waren viele Fensterscheiben
'dahin.

Die Kanonade kam immer näher, fast nur aus der Richtung Gelingen, und nun unterschieden wir auch schon das Tack-Tack der Maschinengewehre, An einem Abend, dessen Datum mir leider nicht mehr gegenwärtig ist, lebte dort das Feuer aller Kaliber unheimlich auf, um dann fast aufzuhören. Das war, wie wir durch unsere Nacbrichtenleute hörten. der Durchbruch der Russen zwischen Gdin-gen und Zoppot zur See, •der Danzig auf das Engste einkesselle. Das Schicksal der Stadt war entschieden.
Am nächsten Tage bekam unsere Flakbat-lerie Befehl zum Stellungswechsel und war auch nach kurzer Zeit marschbereit. Sie marschierte nach Weichselmünde, setzte dort mit der Fähre über und hatte Befehl, am Rande des Rieselfeldes Stellung zu beziehen. Wir sahen die Truppe, die uns immer noch eine gewisse Sicherheit gegeben hatte, recht ungern ziehen. Was würde nun aus uns werden?
Es dauerte nicht lange, da erschien bei uns Infanterie, besetzte die kleine Festung „Scbießstand" und legte Schützenlöcher auf dem Flugplatz an. Quartier in unserer Siedlung nahmen sie nicht, ihre Ablösungen kamen aus Langfuhr, wo in der ehemaligen Telegraphenkaserne und bei den Leibhusaren Formationen gebildet waren. Volkssturin war auch dabei, uns fielen die offenbar ganz neuen Umformen auf. Ich sprach den Ange-Aörigen eines Olivaer Turnvereins, der erst wenige Tage vorher zum Volkssturm eingezogen worden war, noch gar keine militärische Ausbildung hatte, aber mit seiner „Panzerfaust" in einem Schützenloch nicht weit von meinem Hause saß und dort den Feind erwartete. Man richtete sich also offenbar auf Verteidigung ein. Noch griffen die Russen weder mit Infanterie noch Artillerie an, aber immer mehr Tiefflieger kamen und streuten das Gelände ab. Wir hielten uns nun am Tage vorzugsweise in unserm Keller auf, um dieser Schießerei zu entgehen, bis es dann abends ruhiger wurde.
Im Keller schreckte uns an einem Tage, dessen Datum mir auch nicht mehr gegenwärtig ist, ein Donner auf, als ginge die Well unter. Ich hatte das Gefühl, als ob unser Haus sich gehoben und wieder gesenkt hätte, Kalk fiel von der Decke, und man konnte an ein Erdbeben denken. Aber das Haus stand. Wir rannten nach oben, und nun sahen wir es;
dort, wo so lange die mächtige Flugzeughalle gestanden hatte, war nur ein rauchendes Gewirr von Trägern und Steinen. Man hatte die Halle gesprengt. Weiter hinten nach der Eisenbahn zu rauchte es ebenfalls, dort war der ganze Flugbahnhof in die Luft gegangen. Es war ein furchtbares Bild der Zerstörung, die Halle soll einmal 20 Millionen gekostet haben und war nun in einer Sekunde ein brennender Schutthaufen, aus dem es noch stundenlang knatterte und knallte, offenbar Munition, die sich in den Flugzeugen, die mit zugrunde gingen, befunden hatte. Bei unserer engen Nachbarschaft gerieten wir in Sorge, doch noch eine verirrte Kugel abzubekommen, aber wir sind bewahrt geblieben. Da mir damals noch nicht klar war, ob die Sprengung auf feindlicher Einwirkung beruhte und ob nun nicht der erwartete Angriff begonnen habe. so ging ich nach oben und hielt aus dem Dachfenster Ausblick. Nein, vor und bei Oliva regte sich nichts, es fiel auch dort kein Schuß. Nur weiter nach. See. in Glettkau, ertönte ein dumpfer Knall, und eine Rauchfahne stieg auch dort hoch. Dort war soeben die große Funkstation vernichtet worden. Der Endkampf hatte an unserer Front anscheinend begonnen. Wir überlegten noch im Keller, was wir nun tun sollten. Nach 2op-pot, wo wir einen stillen Waldwinkel wußten (der dann aber auch zerstört worden ist), 'konnten wir nicht mehr, und nach Danzig zu •gehen konnten wir uns nicht entschließen. Wir blieben also in unserm Keller, zu unserm Heil... R.S.

Durch meine Zugehörigkeit zum Volkssturm wurde ich auf der Flucht von Ostpreußen in Karthaus der Volkssturm-Sammelkompanie Marienburg zugeteilt. Wir lagen in einer Schule, und jeden Morgen war Arbeitseinteilung. Ich machte in der Flücht-lingsbaradce im Mittelpunkt der Stadt meinen Dienst und sorgte für Ordnung bei der Verteilung von Lebensmitteln durch die NSV und auch für Unterbringung der durchreisenden Flüchtlinge. Als die Feindesmacht Karlhaus bedrohte, mußten auch wir abrücken. Unterwegs in einem Kirchdorf Seedorf wurden wir in einer Nacht durch russische Panzer überfallen. Während der größte Teil unserer Kompanie in Gefangenschaft geriet bzw. in den Kämpfen fiel, gelang es mir mit einigen Kameraden, in Richtung Danzig zu entkommen I
über Gotenhafen marschierten wir bis Zoppot, wo wir in der dortigen Gasanstalt beim Werkluftschutz unterkamen. Dann mußten wir uns jedoch als „Versprengte" in der „Kronprinzen-Kaserne" melden. Nach einer ärztlichen Untersuchung wurde ich zu meiner Freude freigestellt und zum Arbeitseinsatz in Danzig befohlen. Als Angehöriger der Stadtwerke Insterburg/Ostpr. meldete ich midi sofort bei dem Kaufmännischen Direktor Lucas auf der Gasanstalt. Doch da keine Kohlen mehr hereinkamen und es auch bald sowieso „aus" wäre, kam eine Einstellung nicht mehr in Frage. In der Hertastraße in Langfuhr bekam ich ein möbliertes Zimmer und suchte mir eine entsprechende Tätigkeit, die ich dem Arbeitsamt melden mußte. In der Geschäftsstelle der NSV-Ortsgruppe Lang-fuhr-Marienplatz fand ich einen Arbeitsplatz. Dort habe ich mit anderen ehrenamtlichen Mitarbeitern bis zum letzten Augenblick, die durchreisenden Flüchtlinge betreut, d. h, sie in Privatquartiere eingewiesen bzw. weitergeleitet,
Nach dem Einrücken der Russen wurden wir aus den Kellern zusammengeholt und in einer großen Kolonne — Frauen, Männer, Deutsche und Ausländer — mit Postenbewachung zu Fuß nach Oliva transportiert. In dem sehr zerstörten Waldsanatorium Oliva der Angestellten-Versicherung mußten wir teils
In der Jopengasse

auf den Koksvorräten, teils auf den Eisenplatten der Heizung liegen und in diesem Gefangenenlager warten. Jeden Tag, aber auch des Nachts wurden einige Männer von uns herausgeholt, zur Vernehmung bzw. zum Gräberschaufeln.
Nach vielen Überprüfungen der Personalpapiere usw. wurden wir trotz unserer Bitte ohne Entlassungspapier entlassen. Unterwegs wurden wir daher wiederholt von der Militärpolizei aufgegriffen und von einer Kommandantur zur anderen zu erneuten Verhören gebracht. Zwischendurch mußten wir uns auch an den Entrümpelungsarbeiten auf der Straße beteiligen. In der Wohnung von Herrn Lehrer Rank, Langfuhr, Magdeburger Straße 22, wurde ich durdi die erlittenen Entbehrungen im Lager schwer krank (Lungenentzündung) und lag mit Fieber ohne Arzt und Hilfe. Nur die Nachbarin der Familie Rank (Frau Rank war mit ihren Kindern in den Landkreis Danzig evakuiert) versorgte mich mit „Kartoffelsuppe", Nach meiner Krankheit mußte ich midi am 2.5.1945 zur Registrierung bei der zuständigen russischen Kommandantur am Bärenweg stellen und wurde sofort einer „Arbeitskolonne" zugeteilt.
Unsere Aufgabe als „Möbeltransportarbei-ter" bestand darin, aus den leeren Wohnungen in den umliegenden Straßen am Bärenweg, z. B. Ostseestraße usw., die Möbel. Uhren, Radios, Musikinstrumente, Nähmaschinen usw. herauszutragen und auf einen Wagen zu laden. In der Helene-Lange-Sdiule war unser Arbeitslager, wo wir die einzelnen Sachen in' den bezeichneten Klassenräumen aufstellen mußten. In den Fluren wurde die ganze Beute dann in großen Kisten verpackt und mit der Aufschrift „Moskau" versehen. Eine kurze Zeit spielte ich audi Nachtwächter auf dem Güterbahnhof „Neusdiottland". Dort waren Sofas usw. aufbewahrt, die wir bewachen sollten, damit sie nicht von den anderen Dienststellen geholt werden konnten! An Bezahlung für diese Arbeiten erhielten wir nichts, außer ab und zu etwas Mehl usw.
Im Sommer 1945 bekamen wir Ostpreußen von unserer Kommandantur einen soge-

Bollermanik schreibt an Welutzke
Mensch, lieber Freind, hast mir ja angefleht, daß ich Dich soll schreiben ieber die Kommandozentrale in Liebecfc, alldieweil ich doch mal ab und an hinkommen tu beim Besorgen von Gesdiäftdien, wo doch unser Keesenest-dien, wo wir sind 45 hinverschlagen und heit immer noch hucken, wirklich und warraftig mal den Drang nacn die Großstadt wach werden läßt. War ja auch so bei meine Schwester selig mit die vielen Kinderchen in Stangenwalde, fuhr sie einmal im Monat ganz breesig mit dem hellblauen Bus nadun Hei-markt, und wurd" da am End noch bei Vanse-low einer gezwitschert, war ja so gemietlich und billig dort. Ich weiß nidi, die große Stadt will midi gar nich so gefallen mit dem Krach auf den Straßen, und flicht ich mir dann, wenn ich mied bin, erst mal in die gemietlidie Konditorei auf der Miehlenstraße, Malco-mess heißt er und is die Frau eine waschechte Danzigerin und er vertriebener Sdilesier, d^rum eben. Und wenn ich mir mit dem prima Kuchen und einer guten Suppe gestärkt und mit die freindlidie Meistersfrau bischen pla-diandert hab — harn wir doch so viele gemeinsame alte Freinde von Danzig — sinds nur paar Schritte zu unserem Gecheftsbüro, so genannt, weil wir da dem Chef oft antreffen, unseren Vorsitzenden, der mit der Frau Edith — ich darf ihr so nennen, is ja ganz herzig, und da gibts manchmal einen parfümierten Tee, der duftet so recht in die Na-senledier —. der da mit ihr zusammen sich abqueelt mit die Zeitung. Und weißt, wenn die auch zuzeiten durcheinanderbrausen wie .die Feierwehr, ich sitz ganz still im Eckchen, und in eine kleine Gefeditspause heerst doch so allerlei, was Dir zu Herzen geht.
Mensch, was hab ich mir gefreit, als hier is durchgesickert vom Danzigertag in Liebeck im Junil Hat meine Ollsche gleidi die Bettlaken gezeehlt, wieviel sie kann von unsere Freinde unterbringen, wo's doch zur Ostsee nur fünf und nach Liebeck kaum zehn km sind. Hab ich in unsere alten Danzigzeilungen gewiehlt (sie aufzuheben is Ehrensache) von 1951, da war noch viel die Rede von »gemeinsame Vergangenheit Danzig und Liebecfc", von „Mutterkirche Marienkirche" und was sonst noch war. Und als ich lauthals hab zum viertenmal gesungen »Streemt herbei, ihr Velkersdiaren", da hat meine Ollsche ganz bissig aus die Ecke gemurmelt: „Man soll den Tag nich vor dem Abend loben." Ich hab ihr gesagt, sie is ein Miesepeter, und wir ham uns richtig gezergt, Und — Lob sei dem weiblichen Geschlecht — sie hat recht behalten. Ich komm ganz bedammelt mittags nach Hause aus dem Weltstadtgetinunel — daß das Autokennzeichen fier Liebecfc bedeitel
Als Gefangener in Danzig Im Jahre 1945
(Fortsetzung von Seile 13)
nannten „Entlassungs- oder Freistellungsschein". Auf Grund dessen mußten wir uns bei der Polnischen Eisenbahn-Direktion Danzig melden, wo wir gegen Entrichtung einer Gebühr (Zloty) einen Freifahrtschein erhielten, um in die Heimal zurückbefördert werden zu können. Vom Hauptbahnhof wurden wir dann mit einem Kohlentransportzug mehr sdiledit als redit nach Ostpreußen zurückgebracht und kamen nach langer und schwieriger Fahrt —" unterwegs Belästigungen — in Insterburg an. Dort habe ich noch mehrere Jahre auf Sowchosen arbeiten müssen, bis ich endlich Ende 1948 zu meinen Lieben zurückkehren konnte. A. N,
14

HL = Hamburg/Land, hab ich nu erst begriffen —, hab bisher immer gedadit „Hansestadt" is doch eine Verpflichtung, und nu das! Was, fragst noch; Du Pomuchelskopp? Hast noch nich begriffen? Die Liebecker kennen die Velkersdiaren ihrer Hansebrieder aus dem Osten nich unterbringen, hab idi zuviel und zulaut das sdieene Lied gesungen. Dabei is die Vorgeschichte so traurig, kennt man sein richtig depremiert. Hat doch unser Büro, Herr Weidiert, schon im September vorge-fiehlt und immer wieder beruhigende Antwort bekommen von die zustendigen Stellen. Nodi im Januar galt es als ausgemacht vonwegen paar hundert Zimmern zu bekommen, muß man doch datier sorgen, daß die vielen Landsleit, die keinen Rickhalt haben hier in Liebeck, Zimmer bekommen. Und auf einmal sagt doch der Verkehrsverein, der wo die Zimmer besorgt; Is nidi, versudis selber bei die Hotels und 40 DM mußt sdion redinen fier ein Zimmer! Hat unser Geschäl tsfihre r wie wild rumtelefoniert, war unser Vorsitzender Zeige hiervon, nix vonwegen paar hundert Zimmern, und erst so honigsieß: »Sie kennen ganz beruhigt sein. das wird gehen", und das mehrere Male noch hinterher. Mensdi, Welutzke, erspar mir meine Wut, aber was hilft's? Denken is Glickssache, audi bei die Keenigin von die Ostsee, die son bisdien zerpliesert is — wird sie sonst so schreien „Rettet Liebeck" ? — Was alle Landsleit, die wo mit die Planung fier Liebeck haben zu tun gehabt, so eierbossig macht, is nidi die Absage an sich — wenn die gleich weer erfolgt, nett man gewußt, wo man is dran —, sondern das Hinhalten, was wir als Bruch von eine Zusage empfinden missen. Mein Opa selig hat mir immer so impuniert, wenn er beim Viehkauf in Zipplau einen Hendedruck mit dem Viehhändler hat, ein Blick in die Pupille und perfekt war's. Und heite? Ham mit Recht Iberschlaue gemeint, sollten wir schriftlich die Zusage abmachen, was sind das fier Zeiten! Wollten wir ja auch, wie immer, die letzte Eelung schriftlich ma-dien und kam das wie ein Blitz aus heiterm Himmel! Du, was meinst mit Deinem Mißtrauen, das wo idi hab immer so scheebig empfunden, is das vielleicht ein politischer Blitz gewesen? Vonwegen deutsches Danzig an die Ostsee manch einem unangenehm, wo wir heit in die große Polletik nach die eignen Interessen nidi fragen, nur nach die von die ändern? Und sollen dodi die Polen.mit ihrem Raub nidi geärgert werden, vonwegen Anspruch auf gesicherte Grenzen? Äbarmung, sdion mitten in die Polletik, wollt ich dodi garnidi, wird man aber heite audi gereizt bis aufs Blut!
Nu kommen wir bei Dir nach Münster, war ja man nodi eine Blitzschaltung dorthin au) den Blitz von die Keenigin der Ostsee, und sind die in Münster wirklich kulant gewesen bis zur Verdinnung, treesten wir uns, sind da gut aufgehoben, sdieene Stadt und freindli-cbe Menschen. Nur trommel, tronunel, trom-rael, daß viele hinkommen, wer'n ja da allerlei Entscheidungen gefallen sein Anfang Mai und wer'n wir sie im Juni verdauen missen.
Komisch is das, ich treim immer jetz von die Märztage von 45, wie ham wir das bloß iberstehen kennen? Hab ich einem Bekannten von hier, sehr lieber Mensdi, aber nur aufs Geld, mal einen Zettel gezeigt. Sind wir drauf gekommen, als er stehnte vonwegen Benzin 4 Pfg. mehr, Steuererheehungen, weniger Zinsen fiers Ersparte usw. Hast redit, alter Freind. hab idi ihm gesagt, bat unsere Regierung den Mund zu voll genommen anno 69 und kanns nidi halten und wer'n die Leute beese von Zahlungen her, is alles richtlidi und erger idi mir audi darieber. Aber is dodi ein Klack, wenn Du liest, was hier drauf steht. Is der Zettel, vergilbt, aus Schlesien vom Juli 45 vom polnischen Kommandanten gedruckt und betrifft die Ausweisung der Deutschen aus dem Riesengebirge: n Abmarsch am 22. Juli von 6 bis 9 Uhr" — ,20 Pfd.

Gepäck" — „Alle andere bewegliche und feste Habe verfällt dem polnisdien Staat als Eigentum!" Wurd' mein guter Mann ganz blaß und sagt zu mir; „Herr Bollennann, nu versteh idi Ihnenl Nu versteh idi audi, warum man nidi fier die Ostverträge sein kann, die wo den Diebstahl und Raub legalisieren tuni" Äbarroung, was fier Zeitenl
Besudit uns dodi dieser Tage die Sdrwester von unsere alte Piestanjewskisdie, ein altes Hutzelweibdien, der wo ihr Sohn, war Mariner, is geteetet worden vom Fliegergesdioß am Strand von Bohnsack, als sie versucht haben, Frauen und Kinder in die flachen Landeprehme zu tragen, die wo dann nadi Heia tuckerten. Ham da nu seine Kameraden da, wo vor dem Unglick im Frieden frohe Menschen am Strand gebadet ham, ein Holzkreuz in den Sand gesteckt — Hunderte solcher Kreuze standen dort —.und sie arzeehlt, wie sie da gestanden hat bei dem Kreiz und sieht nadi links eine riesige Rauchwolke bis zu den Wolken steigen und sich da wie son Atompilz ausbreiten. Das, sagt sie, war der schredtlidiste Tag ihres Lebens. Kann das ein Einheimisdier verstehen? Fragt midi dodi die alte Frau, ob, wenn sie wird im Mai hinfahren, sie das Kreuz noch vorfinden wird? Geht mich soviel Einfalt richtig zum Herzen, aber — so sagt sie — ich such und werd sein Grab schon findenl Was sollst da sagen? Grad jetzt in diesen Tagen bedirfen viele Landsleute des Trostes. Aber wir alle, lieber Freind, sollen und wollen helfen, daß uns wieder Redit wird. Keinem Polen soll ein Haar gekrimmt werden, Haß, Radie und Vergeltung stehn einem Danziger sdiledit an, aber wir alle missen Wege suchen zu einem neien Anfang, Was aber jetz soll ieber die Bihne gehn, is kein neier Anfang nidi und so wolln wir grad im Andenken an den schrecklichen März von 1945 fit bleiben fier unsere Heimat Danzig und ihre gute Zukunft in Frieden, Recht und . Freiheit.
Welutzke, sei nidi bees, wenn ich so da-herred, ich kann nidi anders. Das, was jetz gespielt wird, wiehlt uns alle auf, und nur Einigkeit kann uns helfen. Idi weiß, daß Du ebenso denkst, alter Freind, und wir wotln alle die Ohren steif halten.
Grieß Deine liebe Ollsdie und die Kinder und Enkelkinderchen, die sollns mal erleben, worum wir uns so rumqueelen!
Immer Dein Boltermann


Załączniki:
edf82f51bcdfca61.gif
edf82f51bcdfca61.gif [ 177 KiB | Przeglądany 6039 razy ]
d33a4f905938b76c.gif
d33a4f905938b76c.gif [ 180.23 KiB | Przeglądany 6039 razy ]
8052d22ee53ce855.gif
8052d22ee53ce855.gif [ 189.7 KiB | Przeglądany 6039 razy ]
891c9c7bbea0704d.gif
891c9c7bbea0704d.gif [ 186.47 KiB | Przeglądany 6039 razy ]
63bd043db8c72485.gif
63bd043db8c72485.gif [ 146.16 KiB | Przeglądany 6039 razy ]
57e20cc4047bcdac.gif
57e20cc4047bcdac.gif [ 180.31 KiB | Przeglądany 6039 razy ]
5b4d13f582c29c3f.gif
5b4d13f582c29c3f.gif [ 189.14 KiB | Przeglądany 6039 razy ]

Autor:  penetrattor [ 13 lut 2008, 21:35 ]
Tytuł: 

Może tak ktos przetłumaczyłby ten tekst.Nie każdy w końcu miał dziadka w wehrmachcie, albo był w waffen ss :D

Autor:  panzerule [ 13 lut 2008, 22:10 ]
Tytuł: 

Posiadanie dziadka w Wh nie gwarantuje znajomosc jezyka,jak tos chce to uzyje translatora lub slownika.Nie badz taki wygodny kolego.

Autor:  Kalaruch [ 14 lut 2008, 10:29 ]
Tytuł: 

Poświęcę się i wam przetłumaczę - będę to robić stopniowo, coś a'la Moda na sukces ;)

Lecimy:

Następująca relacja jest streszczeniem z listu od 31. marca 1946, napisana od rodaka, który z rodziną na Kaisersteg w Oliwie miał własny domek.

W sobotę 24 marca 1945 pierwsi Rosjane przybyli o 16.30 z czołgami pod mój dom. Siedzieliśmy w piwnicy, granaty wpadały do ogrodów i domów przez okna. Walka wokół lotniska trwała w najlepsze. Rosjanie musieli atakować przy tym trzykrotnie a my śledziliśmy w piwnicy wszystkie walki. Wydawało się o 19 godzinie tak, jak gdyby Rosjanie zawrócili, jednak było to tylko po to, aby wrócić z nowymi siłami. Od razu po tym, zaczęli nowe natarcie. Około 24 dużych czołgów przejechało około 19.30 i zaczęli strzelać w mój dom. Około godziny 20 Rosjanie weszli z odbezpieczoną bronią do naszej piwnicy i szukali niemieckich żołnierzy. Zostawi cywilów najpierw w spokoju. Dziesięć minut później jednak druga grup przyszła. Musieliśmy wziąć do góry ręce i zaczęło się plądrowanie.

Pozbyłem się mojego zegarka i kurtki skórzanej. Walizki zostały rozcięte, wyrzucili tu wszystko i co Stalinowskie żołdaki mogli używać, zostało wzięte ze sobą. W piwnicy był kolejarz, który został zatrzymany z powodu noszenia naramienników. On powinien był zostać zastrzelony natychmiast, ale rodzina i wszyscy zaczęli krzyczeć. Próbowałem handlować z rosjanami i wyjaśnić to, że to tylko jest kolejarz. Oni zerwali jemu już ubranie z ciała i w ostatniej chwili udało mi się jego uwolnić.

Pierwsza linia piechoty niemieckiej miała w najbliższym poranku do Sdialthaus "0 Langfuhr (E. W. Danzig) wykonać atak naprzód. U nas już nie wrzucano tak dużo granatów. Otworzyłem o szóstej godzinie rano okno piwnicy, aby wpuścić świeże powietrze. Nie mieliśmy żadnego światła, ponieważ Rosjanie zabrali łojówkę od nas a moja lampa naftowa upadła wskutek upadku bomby blisko domu i leżała w skorupach na ziemi. Wskoczyłem potem w górę do naszego mieszkania, aby tam się rozejrzeć. Gdy wszedłem na górę stanąłem jak wryty: dwaj Rosjanie byli na prawo ode mnie i przeszukiwali szafki. To czego nie wzięli ze sobą, było niszczone i rzucone na podłogę.

Szafy i wszystkie meble były rozbite, chociaż nie były zamknięte; zostały wybite z zawiasami. Wszystkie garnitury, sukienki, buty, ozdoby dostały się w ręce Rosjan; nic nie zostało. Moje trzy zegarki kieszonkowe, o które tak dbałem
— każdy schowany w innym miejscu — były zabrane. Dla wszystkich z rodziny kupiłem chleb w rezerwie. Rosjanie karmili nim swe konie oraz grochem, fasolką, a mąkę rozsypali na ziemi. W ogrodzie był bagaż z napisem "Proletariusz wszystkich krajów" wjechać i wyrąbać płoty i drzewa. Czego czołgi nie rozjechały, to rąbali.

Niedziela 25 marzec — zaczęło się polowanie kobiety i dziewczyny. Kogo złapali - gwałcili, a kto stawiał opór, był zastrzelony. Na ulicach i w domach leżały zwłoki. Do niedzieli, do 14 godziny, wytrzymałem z moją rodziną w moim mieszkaniu. Nagabywania przez rosjan stały się potem coraz większe. Z powodu obrony mojej 17 letniej córki padł do mnie strzał , przeszedł nad moją głową i trafił w ścianę. Wszyscy płakali i krzyczęli. Moja córka musiała się chować i uciekać ciągle. Postanowiliśmy uciec o 14 z córkami w kierunku klasztoru Oliva. Znajdował się tam duży schron. Moja żona i ja biegliśmy w odstępie 30 do 50 metrów przez ogród w ciężkim ogniu artyleryjskim. Rosjanie przynieśli działa na ulicę Salzmann i strzelali na Gdańsk. Znaleźliśmy nasze dziewczęta
— płaczące i szukające pomocy na ulicy przed klasztorem. Schron był obsadzony przez rosyjskich oficerów — więc szybko uciekaliśmy dalej do lasu.
Zostałem wzięty do niewoli przy przekroczeniu Glettkaubacbs w kierunku Karlsberg z moją najstarszą 17 letnią córką i odesłany do domu, który leżał za strumieniem na lewo na ulicy Ludolphine. Moja żona i nasza młodsza córka mogły iść dalej. Mogliśmy nie zmienić ani słowa już ze sobą więcej. W pokoju, w którym zgromadzili nas, było już wiele kobiet. Każdy pytał:
"Dokąd idziemy?"
Niektórzy mówili: "Na Syberię", a kto inny: "Do Moskwy,"
Spostrzegłem nagle, że nie miałem już chleba. Przez złamaną deskę mogliśmy popatrzeć trochę na zewnątrz i widzieliśmy moją żonę z młodszą córką — na nas czekające — stojące za drzewem. jedno skinienie i najmłodsza córka przyszła i przez wbite okno przekazała smutną wiadomość, że będziemy wysłani do Syberii. Podałała nam potem jeszcze chleba przez okno.
Mieliśmy teraz się rozstać może dla zawsze. Jednak nadzieja nie opuściła mnie. Na Selben wszystkie więźniarki zostały zabrane na zewnątrz do końca stacji tramwajowej Oliva do Keller'geführt, gdzie przechowywano łupy. Komisarz znalazł sobie piwnicę, aby uprawić nocą z niemieckimi kobietami niecny proceder. Piętnaście kobiet, moja córka i ja było umieszczonych w piwnicy.
Nastała noc. Komisarz przeniósł do naszej piwnicy swoje stanowisko.-To był starszy, dojrzały mężczyzna. Alsihm powiedział do komisarza, ze on powinien brać sobie również kobiety z piwnicy, lecz komisarz to odrzucił. Tej nocy diabeł (komisarz) był wolny, prowadził kobietę (celem przesłuchania). Każda wróciła płacząc, po około pół godziny, wiele z nich tylko z butem lub majtkami w dłoni i rozczochranymi włosami. Każdą kobietę ta bestia częstowała filiżanką wódki, potem uderzał je w pierś, a było to tak silne, że się przewracały.

W poniedziałek 26 marca, przyszliśmy rano z Ludolphine do domu, do pana Kolkow właściciela dużego młyna. Leżało obok sanatorium 17, A. K., blisko Sopotu
.
Wtorek, 27 marca, byłem znowu w domu. Małe domy, które były zniszczone paliły się, na ulicy Ludolphiner leżały zwłoki i sprzęt wojenny, rozstrzelane samochody leżały wszędzie. Na polu między ulicami Ludolphiner i Zoppoter , stały działa, było dużo amerykańskiego sprzętu a Gdańsk płonął. Obie wieże klasztoru zawaliły się, zamek został spalony, a ogródu zamkowego nie można było rozpoznać. Tylko jeszcze zwęglony sejf stał w wypalonej poczcie w rogu. Na rogu Kaisersteg, gdzie wcześniej gazeta miała swoją siedzibę, wszystkie domy były wypalone. Mój dom stał jeszcze cały, tylko obsunęła się na dół jedna połowa dachu. Rosjanie leżeli w domu, ta banda siedziała nawet w piwnicy a ja nie mogłem wejść do środka.
Poszedłem stąd kilku domów dalej do mojej szwagierki, kanonada znów się zaczęła. Dowództwo zjawiło się w pół godzinie i i brał wszystkich mężczyzn między 15 i 60 rokiem życia jako jeńców. Przyszliśmy po ulicy Kleinkrug do stodoły. Także i komisarz był tam a każdy z nas był rabowany. Po dwóch dniach głodu nic nie mieliśmy do zjedzenia. Prowadzono nas do Brzeźna, przez 30 km odległości. Kto nie poszedł został przez strzał w tył głowy zabity. Nic nie było po drodze do wypicia. Na 15 mężczyznach otrzymało się 1 chleb. Słońce paliło, spadł deszcz, który został przez nas gorąco powitany. W Brzeźnie musieliśmy stać dwie godziny na wolnym polu, znów byliśmy przeszukiwani. Przeniesiono nas do obory, innych do stajni lub chlewu. Żaden z nas nie mógł wyjść nocą, nie było też miejsca do położenia się. Wielu mężczyzn położyło się na gołą ziemię. Dach przeciekał, woda kapała z góry. Cztery dni i noce minęły bardzo szybko, tylko głód męczył nas. Na obiad były ziemniaki z wodą bez soli. Nie posiadaliśmy ani garnków ani łyżek.

Maszerowaliśmy 31 marca o 16.30 długą drogą przez Oliwę w kierunku Gdańska. Każdy patrzył po wszystkich stronach, aby wypatrzeć, gdziekolwiek znajomego, jednak było to daremne. To było w przedzień świąt wielkanocnych.

2 kwietnia nocowaliśmy na otwartym polu. Poszliśmy następnego dnia pdo Gdańska do obozu jenieckiego. Cały Sdüeßstange był zatłoczony, natknęliśmy się na jeszcze więcej rosjan.
Po czterech dni pognano nas dalej w kierunku Hohenstein. W pierwszym dniu było nas tam około 600 mężczyzn, w Rosenberg, gdzie zostali umieszczeni zostaliśmy w kościele.
Nasz tłumacz wyjaśnił nam: "Kto opusci kościół, będzie zastrzelony."
Żaden z nas nie mógł pójść za potrzebą na zewnątrz.
Musieliśmy o 6 stawać na apel. Jeden mężczyzna powiesił się w kościele, inny wyszedł i został zastrzelony. Ustawiliśmy się w kolejce i dostaliśmy każdy ziemniaka do obierania z łupiny! Poszliśmy dalej do Subkau, w kierunku Mewe. Byliśmy przemoczeni przez deszcz. Przybyliśmy do Subkau, otrzymaliśmy puszkę konserwy pełnej ciepłej zupy, którą musiał ugotować chłop z żoną na dworze. Potem mogliśmy spać w jednej stodole napełnionej słomą.
Każdy zapadł się natychmiast w głębokiej słomie. Każdy otrzymał o poranku podział na cztery części chleba, który został zjadany natychmiast.
Okazało się potem, że brakowało dwóch mężczyzn. Stodoła i otoczenie zostały przeszukane, lecz bez sukcesu. Mieliśmy 20 mężczyzn i SS-mana Litwina w szarym munurze pod nami. Ci otrzymali zlecenie szukania uciekinierów i jeśli by nie znaleźli, każdy co dziesiąty mężczyzna zostanie zastrzelony. SS miała ich złapanych po godzinie, byli to dwaj młodzi chłopcy po około 19 do 20 lat schowani w słomie. Zostali oni zabrani i poprowadzeni przed naszym frontem a następnie zastrzeleni. Jednemu zdjęli buty a zostawili zwłoki.
Pomaszerowaliśmy dalej do Neuenburga. Pozostaliśmy tam nad nocą w postrzelanej hali KdF (Kraft durch Freude - praca przez radość). Musieliśmy pójść następnego ranka dalej do Grudziądza. Przy tej drodze leżało dużo osób z dziurami w głowach w rowie przydrożnym. w Grudziądzu było piekło na ziemi, zostaliśmy pobici tak, że niektórzy nie mogli już wrócić do Gdańska. Musieliśmy pracować przy naprawie mostu, wielu z nas skoczyło do wody i utopiło się podczas ucieczki lub wypadków w pracy.

Gdański kupiec zatrzymuje jeszcze po trzech tygodniach mój zegarek kieszonkowy — przechowa dobrze — ma go przy sobie. Szpicel siedział w każdym pokoju, szpicel do komisarza wszystko donosił. Ja leżałem w głównym pomieszczeniu dla takich jak ja. Pewnej nocy nasz szpicel usłyszał tykanie i zameldował to do GPU. Komisarz przyszeł do nas — 58 mężczyzn- do pokoju i pytał nas wszystkich i obiecywał różne rzeczy, lecz my milczeliśmy. Później kupcy zostali przez niego zapytani czy wiedzą jaka jest godzina. Odpowiedzieli "Nein!" — potem komisarz uderzył każdego w twarz. Aż krew jednemu popłynęła z ust! "Rozebrać się" krzyknął komisarz. Każde ubranie było przeszukiwane, każdy but. Oczy świeciły komisarzowi jak u tygrysa. Sprawdził godzinę. Potem jakiś biedny typ otrzymał grad uderzeń, tak że się przewrócił z nagi, poobalał wszystkie łóżka i krzyczał jak wariat. Komisarz przestał dopiero jak ten człowiek leżał.
Znów zobaczyłem wielu dawnych towarzyszy z robót z miejskich zakładów w Grudziądzu. Jak mówiono nam - to powinniśmy byli zostać przeniesieni najpierw do Stalingradu, jednak jako ludność cywilna wysłali nas do Grudziądza. Wymaszerowaliśmy, i tak po czterech tygodniach znowu dotarliśmy do Gdańska. W przededniu 1 maja byliśmy w Tczewie. Polski orszak wędrował z muzyką ulicami. Polacy mieli święto i nikt z niemców nie był na ulicy i w tym nie uczestniczył. Zostaliśmy umieszczeni w Lützowkaseme. Pozostaliśmy tam trzy dni odpoczywaliśmy. Większość z nas nie miała przerw i potrzebny był nam odpoczynek.
Przybyliśmy 3 maja do Gdańska. Dotarliśmy do Narviklager gdzie podczas wojny był obóz jeniecki. Obóz był, oprócz kilku rozstrzelanych baraków, jeszcze cały. Szliśmy stamtąd codziennie w kolumnach do pracy.
W gdańskiej stoczni ustawili nas w szeregu. Wszystkie maszyny, motory, żurawie jak również i narzędzia, wózki suwnicy, zostały rozebrane. Tylko puste ściany hali zostały, żadna szyba nie pozostała cała.
Duży żuraw został rozłożony ze statku. Fabryka wagonów została rozkradziona z narzędi. Maszyny i narzędzia stały się zdobyczą Rosjan.
Musieliśmy Każdego dnia od 6 do 19 godziny pracować ciężko, ostatnie 14 dni nawet nocami. Jedzenie było znośne — z rana o 5 godzinie — woda z ziemniakami bez soli, niecałe 4 litry, o 13 były ziemniaki z wodą i o 19 godzinie znowu to samo. Pięciu mężczyzn dostało na dzień 1 chleb. Tyfus głodowy u nas się rozwijał, tak że część osób zmarła. Grabarze rabowali co się da, jednego dnia zmarło aż 8 mężczyzn, zostało nas już bardzo mało.
Żona i dzieci gdy tylko dowiedzieli się że jesteśmy w Gdańsku, próbowali nam przynieść jedzenia, które trzymali pzrez 6 tygodni. jednak GPU nie dopuściła rodziny do nas, zastrzeliliby ich.
Spuchły mi mocno stopy był to znak, że śmierć głodowa groziła mnie także. W nocy znów wiele osób umarło. Było z nami 2 lekarzy: dr Nieszorstki, i dr Langfuhr.

Ich imiona wypadły mi z głowy, lecz oni też umarli z głodu.
Zameldowałem się o poranku że przypuszczalnie jestem chory. Stała tam dziewczyna rosjanka, około 20 lat, powiedziała do mnie:
"Pracuj!" jakiś ukraiński prostak stał obok niej. Nie mogłem iść z powodu bardzo spuchniętych stóp. Ta kobieta była za głupia lub miała rozkaz aby nas zniszczyć.
- Był koniec maj lub początek czerwcowa 1945. Około 70000 mężczyzn przybyło do nas z Helu — do Gdańska. Tu skapitulowali, ale mogli nosić pagony i naszywki. Część to mieszkała w nowych barakach i i rano wychodząc śpiewaliśmy niemieckie piesni.

3 września 1945 zostałem uwolniony i będę musiał iść do swojego domu w Oliwie około sześciu godzin. Gdy przybyłem w domu, samochód ciężarowy odjechał akurat z Polakami, ukradli oni z mojego mieszkania dużo rzeczy. Moja żona i dzieci stały przy domu płacząc na ulicy. Rabowali nas na przemian rosjanie i Polacy. My, mężczyźni byliśmy zamknięci w więzieniu, a oni robili z kobietami co oni chcieli.
Obok nas mieszkała moja rodzina - ojciec - weteran I wojny, który cierpiał na straszny reumatyzm. Leżało tam jedno łóżko. Byli tym więc stary ojciec, dwie córki i dziecko w domu. Mężczyźni pilnowali córek jak żołnierze.
Jesienią 1944 zaczęto budować nowe lotnisko w Pruszczu i przyszliśmy z Langfuhra właśnie tam. W styczniu 1945 wzrosła ilość uciekinierów ze wschodu do nas.

(teraz pewnie zaczynają się jego jakieś wspomnienia z marca - przyp. Kalarucha :) )

- Mogłem pójść jak miałem 50 urodziny wieczorem do rodziny. Spotkałem na drodze powrotnej w Pruszczu wielu zbiegów ze wschodu.
W marcu było wiele ataków lotniczych na Gdańsk, pochłonęły one wiele ofiar. Rosyjskie oddziały posunęły się w międzyczasie nad Tczew i obsadziły 12 marca obszar w Gdańsku na wysokości od Mariensee. Schwytani żołnierze i cywile zostali wstawieni do obrony przy Meisterswalde. Las był wywalczony pod dużymi stratami przez pięć dni. Rosjanie mieli przewagę w ludziach i broni. Lotnisko w Pruszczu zostało wysadzone. Wiele domów prywatnych runęło w tym czasie. Rosyjska artyleria ostrzeliwała Gdańsk od Karthau a teraz Langfuhr. W nocy z 24 na 25 marca prowadziłem moich towarzyszy pod ostrzałem na zewnątrz. Nasza droga prowadziła nad most Breitenbach, Plennendorf i Bohn. Nad Wisłą nieprzyjacielscy lotnicy złapali nas w ogień zadali dużo strat ludności cywilnej.

( jakaś nagła zmiana tematu...)

Oni przecięli sobie tętnice. Tu jednak krew płynęła za powoli i Rosjanie byli już na naszej ulicy, utopili dziecko w wannie i wieszali ludzi. Tylko stary ojciec pozostał przy życiu.
We wrześniu 1945 wiele osób ruszyło w kierunku Berlina. Byłem obrabowany i bez dużego bagażu, mogłem jechać, dokąd chciałem, najpierw więc do Eisenach. Tu ludzie byli wszyscy bardzo uprzejmi, wszędzie brzmiała stara pieśń: "Bist du Gottes Sohn, so hilf dir selbst".
Wielu zbiegów mieło szczęście, znaleźli małe czółna. Prom posadził po długim oczekiwaniu nas nad Wisłą i poszliśmy nad Pasewark po Gutsbof Junkertroyihof, gdzie jeszcze lotnisko powinno było zostać wybudowane. Otrzymałem od pułkownika Jahnischa następnego dnia "urlop", aby wydobyć moją rodzinę z Gdańska. Droga z powrotem była bardzo uciążliwa, wszędzie paliło się i strzelali Rosjanie. Jak przybyłem do Gdańsku znowu, widziałem jak wiele domów pali się, także u nas w uliczce .
W piwnicy obrony przeciwlotniczej Reditstädtischen ratusza, jak także w piwnicy uliczki pół 2/3 (dom z Max Nietzner), spotkałem wielu sąsiadów, pod tym także pana dr Teusdier z jego żoną, która powiedziała mi, że moja żona z Toditer Elli i pomocą Erna opuścili dom około 6 godziny rano. Wskutek przemęczenia spałem kilka godzin, pożegnałem się około 14 godziny. Poszedłem mimo pożarów jeszcze do uliczki Barbary, gdzie moja żona posiadała grunt. To paliło się także już. Przy Breitenbadibrücke spotkałem klientów od nas, którzy powiedzieli mi, że widzieli moją żonę z córką i żołnierzem. Ciotka Erna powiedziała mi, że ona zobaczyła moją rodzinę na promie. Po drodze spotkałem obojga starszych tkaczy z uliczki kowala i zabrałem ich do naszej kwatery.

Autor:  villaoliva [ 14 lut 2008, 15:56 ]
Tytuł: 

Świetna robota Kalaruch :pfe:

Autor:  Kalaruch [ 14 lut 2008, 21:47 ]
Tytuł: 

Chłopaki dzięki - to dla potomnych robię - będę jako pierwszy tłumaczył ten tekst;) jutro w robocie kolejna część będzie tłumaczona, bo tam w domu za dużo zajęć mam, a w robocie przestój w zamówieniach dla niemców :) to przy herbatce siedzę i skrobię. Fajnie by było znaleźć mapę starej Oliwy, żeby można było te ulice posprawdzać :)
jako że ostatnio też bywam często w Gdańsku na zielonym trójkącie, interesuje mnie historia Gdańska i Oliwy :)

W sumie to opis niemieckiego cywila jako jeńca wojennego...ale wrażenie robi...

Autor:  villaoliva [ 15 lut 2008, 00:26 ]
Tytuł: 

Są jakieś przekłamania w samym tekście oryginalnym.
Ale właściwa jest nazwa Piastowskiej, Opackiej i Pachołka.
Inne nazwy są mniej znane i nie występują również w tym spisie

Autor:  Kalaruch [ 15 lut 2008, 10:39 ]
Tytuł: 

Czyli to była Oliwa pod lasem - dzięki za pomoc ! Obiecuję że wymęczę ten tekst do końca jak znajdę czas ;)

Niestety z powodu braku spójności tekstu niektóre drobne elementy opuszczam...

Autor:  tobocian [ 15 lut 2008, 13:10 ]
Tytuł: 

Kalaruch szacuneczek...

Autor:  Kalaruch [ 15 lut 2008, 18:05 ]
Tytuł: 

Możeby można zrobić kiedyś wyprawę - rekonesans, sprawdzić czy istnieją takie domki - zrobić fotki i je tu wstawić ?

Autor:  Sebek [ 15 lut 2008, 18:10 ]
Tytuł: 

JA jestem za... Karaluch jak coś to ja jadę.

Autor:  Jedi [ 15 lut 2008, 20:08 ]
Tytuł: 

Ja również bardzo chętnie, jak sie zrobi troszke cieplej i śnieg zejdzie, to może coś zorganizujemy panowie? :)

Autor:  Kalaruch [ 18 lut 2008, 11:22 ]
Tytuł: 

Wstępny termin - może tak w czasie jak się historia rozgrywała - kwiecień ?

PS. Co środę będzie nowa część tłumaczenia :-)

Autor:  Kalaruch [ 12 mar 2008, 11:18 ]
Tytuł: 

Zostało jeszcze około 4 stron A4, czyli ze 2 tygodnie środowej pracy ( w pracy nudą wieje to co mam innego robić :P ):

Kolejka wąskotorowa ze Steegen do Stutthof odwrotną, była trafiona bombami.
Zostałem tam i pomogłem z kilkoma towarzyszami przy sprzątaniu. W Steegen został zbudowany mały lazaret i przynieśliśmy tam rannych. Znaleziono pannę Werner, ona strzegła swojej chorej siostry. Chora została przyniesiona potem po Steegen i poleciłem pannie Werner, aby pójść prędko do Bałtyku, gdzie nasza marynarka wybudowała kładki i wywiozła zbiegów małymi czółnami. Przyniosłem kolejnego dnia także starego tkacza. W tym dniu w Junkershof nastąpiły ataki nieprzyjacielskich samolotów, które zadały nam czterech zabitych. Pogrzebaliśmy jeszcze wieczorem ofiary nalotu w ogrodzie Gutenhof.

3 maja major H. zawołał nas do siebie i chciał dowiedzieć się, kto poszedłby z nim do rosyjskiej niewoli. Brał kilku starszych towarzyszy, aby spróbować, dotrzeć do wroga. Z ciężkim sercem pożegnaliśmy się z majorem H. i jego towarzyszami i poszliśmy do Nickelswalde, gdzie spędziliśmy u Alberta Kronke noc. W następnym południu mały parowiec podwiózł nas. Mogliśmy mieć po trzech dniach odpoczynek w spalonym lesie.
7 maja statek handlowy "Pompeji", na którym już około 5000 osób rannych i do tego jeszcze duża liczba zbiegów. "Pompeji" wypłynęła pod nieprzyjacielskim ostrzałem do Bałtyku. Przyszło mi z trudem pożegnać się z naszym miastem, hanzeatyckim Gdańskiem, którego widziałem przez lornetkę jeszcze raz. Wiele budynków paliło się lub było okryte w gęstym dymie.
Po czterech dniach spokojnej żeglugi, przejęli nas Anglicy. Otrzymaliśmy na angielskim parowcu ciepłą herbatę i kilka bułek, za co po dziękowaliśmy dawnemu wrogowi gorąco.

Jechaliśmy do nowego miasta Holsztyn, wędrowaliśmy w nocy od 13 do 14 maja nad Grömitz po Brenkenhagen, po czym znaleźliśmy w Gutshof Paulsen kwatery. Podporucznik Otto przyszedł 16 czerwca do naszego oddziału. Ten świetny oficer musiał niestety z innymi oficerami 28 czerwca udać się do obozu Putlos. Idi został wyznaczony 17 czerwca do obsługi telefonu. Otrzymałem od Anglików maszynę do pisania i pisałem na tejże maszynie. Moje listy dotarły także do mojej żonę i córki Elli, które znajdowały się w duńskim obozie. One wiedziały teraz, że żyłem i przetrwałem wszystko.
Przyjaciel Nesemann odpowiedział na moje pytania natychmiast i tak 7 sierpnia 1945 po składzie zbiorowym udałem się nad Holsztyn. Zostaliśmy zbadani 11 sierpnia przez Anglików gruntownie i angielski samochód ciężarowy przywiózł 16 sierpnia nas do Lüneburg, gdzie zatrudnieni zostaliśmy w urzędzie pracy. Poszedłem wieczorem do Nesemanns, gdzie zastałem uprzejme przyjęcie. Mój przyjaciel dostał także umeblowany pokój w Barcfchausenstraße.
Dwa lata później przyszły moja żona z córką Elli z obozu dla internowanego Oksböl w Danii —drogami okrężnymi— do Lüneburg. Byliśmy wkońcu po bardzo długim oddzieleniu znowu razem.

Ułożyłem to pismo na życzenie kilku moich towarzyszy niedoli, które przeszli z mną tę ciężką drogę. Chciałbym do zakończenia dodać podziękowania dla tych, którzy pomogli mi to przetrwać.











Streszczenie z relacji świadka naocznego

Mieszkałem przez 10 lat w Langfuhr, tam, gdzie osiedla stały w szczerym polu. Miałem z wyższego piętra naszego domku wspaniały widok na zatokę, Sopot do Adlershorst (Orłowa) Gdyni, widziało się przy dobrej pogodzie nawet kościół i latarnię morską z Helu. Wspaniałe były tam zachody słońca.
Obok nas było lotnisko, każdego dnia śmigła samolotów wzbijały tumany kurzu przy starcie i lądowaniach.
Pewnego dnia sąsiad powiedział że budują tam hangar wielkości powierzchni boiska piłki nożnej. Samoloty lądowały na tym lotnisku, jako głównym w Gdańsku, miałem do niego zaledwie 50 m drogi, było zawsze głośno kiedy przelatywały samoloty.
Kiedy wystrzał armatni ze Schleswiga Holsteina sygnalizował atak na Westerplatte wszystko się zmieniło. Widzieliśmy jak niemieckie bombowce bomby na Westerplatte i stało się nasze położenie tak groźne ponieważ baliśmy się anglików kiedy wejdą do pomocy polakom. Taki łakomy dla nich cel jak hangar był blisko naszych domów! Jednak nasze domy nie były atakowane, chociaż dachy ucierpiały od ognia przeciwlotniczego. Byliśmy często zmuszeni do schodzenia do piwnicy, w której urządziliśmy kuchnię, pralnię i było tam później całkiem przyjemnie.
Wojna szalała dalej, klęska w Stalingradzie pozbawiła mężczyzn w wielu rodzinach. Na moich przechadzkach nad polem po Glettkau zauważyłem okopy wokół lotniska, czyżby wojna mogła zawitać na Langfuhr? Słuchaliśmy potem także różnych historii, czy będziemy bronić miasta, jeśli twierdze jak Thoro, Grudziądz i Marienburg nie byłyby w stanie, strzec Gdańska przeciw atakowi ze wschodu.
Służyłem w obserwacji powietrznej, oprócz ataków aliantów zachodnich, były rzadkie radzieckie, zameldowane nam przez Luftwamstellen w Königsbergu, Elblągu i Toruniu. Angielskie ataki były tu coraz liczniejsze i niebezpieczne, ponieważ ataki zbliżały się znad jeziora ( nad wodą ciężko zaobserwować samolot ze względu na odbicia światła – przyp. Karaluch). Mieliśmy wprawdzie statki nasłuchujące na jeziorze. Działały one na 50 km, jednaknie można było na tym polegać. Raz zdarzyło się że była mgła, dostaliśmy sygnał alarmowy z Helu, ale w tym momencie bomby już spadały. Wystąpiłem w zimie 1944, z powodu mojego wieku, ze służby ostrzegania powietrznego.
Pętla nad zatoką zacieśniała się. Rosjanie stali nad Wisłą. Silne twierdze upadły tam i mimo przechwalających mów naczelników nazistowskich, którzy zagrozili każdemu kto opuści miasto.
Od stycznia 1945 od, przy strasznym zimnie, wróg toczył się z Prus Wschodnich i Elbląga do Gdańska. Droga morska była jeszcze otwarta, jednak słuchano wkrótce o katastrofach na jeziorze, które obrzydziły niejednemu tą drogę ucieczki. Pozostaliśmy w domach bojąc się uciekać i przeżywać te okropności uchodźców. Wszystkie mieszkania stały się małymi twierdzami, rodzina chętnie zbierała jedzenie i znosiła do piwnicy na czas oblężenia.

Pierwszy oddalony huk armatni przyszedł z kierunku od Karthau -Berent i udowodniłam jak wróg jest już blisko. Z każdym dniem odgłosy nadchodziły coraz bliżej. Od południa było słychać walki, które wieczorem cichły, a z rana znów się wzmagały. Nadeszły wiadomości że Rosjanie okrążają nas aż do Gdyni, nadeszły ataki lotnicze, ale już radzieckich maszyn, zaczęliśmy je poznawać po odgłosie silników.Nie robili oni dużo szkód, ich bomby były dużo słabsze niż te angielskie. Kilka razy próbowali trafić w hangar, lecz nie udawało im się, alarm lotniczy trwał nadal.

Na początku marca przybyła z Elbląga bateria dział przeciwlotniczych. Ich obsługa została zakwaterowana w naszym domu. Stabsarzt stworzył w mojej piwnicy punkt opatrunkowy dla rannych. Wszystko poszło szybko i w dobrym porządku. Nagrodą za noszenie pocisków do dział było dodatkowe wyżywienie od żołnierzy, najczęściej przy tym pomagali pruscy chłopcy. Nasza żona pomogły chętnie przy gotowaniu. Alarmy przeciwlotnicze nie kończyły się, za każdym razem musieliśmy zbiegać do piwnicy. Gdy tylko pojawił się samolot, działo grzmiało a ruch uliczny ustawał, gdy samoloty zawracały, wszystko wracało do porządku. Działo strąciło 2 -3 samoloty które spadły w okolicach cmentarza na Zaspie.
Przyszedł kolejny nalot, działa strzelały ale samoloty były na bardzo dużej wysokości. Naprzeciwko w dom sąsiada uderzyła mała bomba i zburzyła całą ścianę. Rodzina Schmidtów uciekła z domu, dzieci były pokaleczone kawałkami rozbitego szkła. Aby ustrzec się przed odłamkami szkła, biegaliśmy wszędzie w białych turbanach na głowie.

Kanonada była coraz bliżej, można było dosłyszeć się dźwięku karabinów maszynowych „tack-tack”. Nie wiem którego wieczora zawrzała głośno artyleria, najmocniej d tej pory, ale ucichła i nie było jej potem więcej słychać. To był, jak słuchaliśmy przez radio, przełom Rosjan między Gdynią a Sopotem do morza. Los Gdańska był przesądzony.
Działo przeciwlotnicze zostało zabrane w inną część miasta, już nie mieliśmy osłony przed bombami. Co się teraz z nami stanie?
Nie trwało długo kiedy piechota zjawiła się u nas tu, i mała twierdza "Sobießstand" została obsadzona. Cała linia frontu przekształciła się, przybyły oddziały Volkssturmu. Jakiś żołnierz siedział nieopodal mojego domu z pancerzownicą i czyhał na wrogie czołgi. Rosjanie nie atakowali jeszcze piechotą i artyleria, jedynie atakowali z powietrza, my w tym czasie uciekaliśmy ciągle do piwnicy. Wieczorami następował spokój. Pewnego dnia wystraszył ans niesamowity huk, dom jakby podniósł się i opadł, wszędzie spadał tynk, wyszliśmy z domu żeby zobaczyć co się stało – Rosjanie zniszczyli hangar, została tylko kupa gruzu i prętów. Dalej palił się dworzec kolejowy. Wszystko kosztowało miliony a teraz było kupą rumowiska, ciągle w gruzach coś strzelało, pewnie była to amunicja. Baliśmy się żeby żaden zabłąkany pocisk nie zrobił nam krzywdy, wyszedłem na dach i z dziury w dachu wyglądałem co się dzieje .W Oliwie nic się nie działo, ale w Glettkau zabrzmiał głuchy huk i smuga dymu wzniosła się tam wysoko. Okazało się że została tam zniszczona radiostacja. Zbliżała się walka do naszych domostw, nie wiedzieliśmy czy uciekać czy zostać w piwnicy.

Autor:  gościu [ 28 mar 2008, 19:59 ]
Tytuł: 

Opis z pierwszej ręki... Karaluch, chylę czoła! To już chyba zarobiłeś na pochwałę " srebrną" czyli 2. stopnia ! :) Podziękowania :!:

Autor:  Kalaruch [ 29 mar 2008, 10:03 ]
Tytuł: 

została mi końcówka do przetłumaczenia, ale nie trzyma się kupy i składu :) Kazika program chyba źle sczytał tekst :) ale przy dłuższej wolnej chwili druknę te zeskanowane kawałki gazety i stamtąd zrobię :) Niestety narazie możecie się cieszyć około 80% całego tekstu.

Autor:  penetrattor [ 29 maja 2008, 22:30 ]
Tytuł: 

Kalaruch ponieważ to ja rzuciłem pomysł przetłumaczenia tych tekstów, dlatego wielkie dzięki.Jesteś Wielki ;)

Autor:  Sapol11 [ 25 lis 2010, 20:27 ]
Tytuł:  Re: Walki o Oliwę w 1945 r - relacje świadków

"Na początku marca przybyła z Elbląga bateria dział przeciwlotniczych. Ich obsługa została zakwaterowana w naszym domu. Stabsarzt stworzył w mojej piwnicy punkt opatrunkowy dla rannych."

Musiał mieszkać w okolicach cmentarza na Zaspie. Bateria właśnie tam była rozlokowana.

Autor:  Sapol11 [ 25 lis 2010, 20:37 ]
Tytuł:  Re: Walki o Oliwę w 1945 r - relacje świadków

"Rankiem 27 marca Niemcy we Wrzeszczu pozostawili tylko tylnie straże spowalniające radzieckie natarcie. Ostatnie oddziały niemieckie opuściły okolice Politechniki Gdańskiej Rosjanie rozpoczęli ostrzał centrum Gdańska z artylerii ustawionej na zajętym lotnisku. Sowieckie działa ustawione na Zaspie przy cmentarzu ostrzeliwały okolice Stogów. Niemcy mogli już tylko sporadycznie odpowiadać na ten ostrzał, statki Kriegsmarine skierowały swój ogień na teren lotniska oraz domy na peryferiach Wrzeszcza (..)"

zródło: http://www.pomorze.gd.pl/walki_o_gdansk.htm

Strona 1 z 1 Strefa czasowa UTC+2godz.
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
https://www.phpbb.com/